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Einfach mal was Blaues in den Himmel erzählen…

Die VAJA-KollegInnen sind alle studierte Leute: Sozialarbeiter, Theaterpädagogin, examinierte Pädagogin, Sozialwissenschaftler etc. Alle haben einen Abschluss an einer Uni oder FH bzw. sind auf dem Weg dorthin (im Falle unserer studentischen MitarbeiterInnen). Allerdings sind auch Akademiker der deutschen Sprache nicht immer 100%-ig mächtig. Besonders bei Sprichworten haben VAJAner einige Schwächen. Hier eine kleine Auswahl vermurkster Redewendungen aus der jüngeren Vergangenheit:

„Das wird nicht so heiß gegessen, wie es gesagt wurde.“
„Wir sind dann abgehauen, weil wir dem Braten nicht getraut haben.“
„Man kann denen mit so einer Geschichte auch mal richtig vor den Latz fahren.“
„Der Film war unter aller Gürtellinie.“
„So schnell kann man gar nicht husten.“
„Da sind ein paar Geschichten an uns herangetreten worden.“
„Dunkle Wasser sind tief.“
„Da streiten sich die Geister.“
„Der hatte gestern ne ziemlich offene Ader.“
„Wir waren da der Präsidentsfall.“
„Sie wirft ihre Anker in alle Richtungen aus.“
„Die kann doch nicht so einfach was Blaues in den Himmel erzählen.“

Die Urheber der Zitate verschweige ich an dieser Stelle. Gesagt sei nur, dass sich in der Sache eigentlich niemand durch Perfektion auszeichnet. Allen Interessierten sei auch die MitarbeiterInnen-Rubrik dieser Homepage ans Herz gelegt, wo noch weitere Sprichwortkracher zu finden sind.

In diesem Sinne: „Jetzt ist aber mal Schluss im Schacht!“

Veröffentlicht am 23.Dezember 2006 um 15:36 im Straßenblog unter der Kategorie Sprach-Salat

Kommentare

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“Sie wirft ihre Anker in alle Richtungen aus.”

wie soll man das interpretieren? ;)

In der korrekten Version wäre es wohl die Angel statt des Ankers gewesen…

[…] einiger Zeit berichtete ich schon einmal über ein paar sprachliche “Ausrutscher” im VAJA-Kollegium. Was soll ich sagen? Die […]